Die Geschichte des Ortsverbandes Köln-Porz

Von 1969 bis Heute

 

Alles begann im Jahre 1969, als der Zugführer Heinz Bermel den Auftrag erhielt, einen ausgelagerten Bergungszug des Ortsverbandes Bergisch Gladbach zu gründen. Aufgrund schnell wachsender Helferzahlen entstand im Jahre 1970 der eigenständige Ortsverband Porz. Heinz Bermel wurde zum Ortsbeauftragten berufen. Nach mehreren Umzügen, dies ist notwendig geworden, weil durch die immer weiter steigende Helferzahl jede Unterkunft drohte aus den Nähten zu brechen. Nach dem Umzug 1975 in die langjährige Unterkunft in Wahn, Winkelsmaar (ehemaliges Ruppertgelände) zählte der Ortsverband bereits 110 Helfer. Diese teilten sich in einen kompl. Bergungszug und in zwei Instandsetzungszüge auf. Im selben Jahr wurde auch die erste Jugendgruppe gegründet.

 

Bei der kommunalen Gebietsreform im Jahre 1975 wurde der Ortsverband Porz in den Ortsverband Köln-Porz umbenannt und gliedert sich seither als schlagfähige Kraft für den Kölner Süden bei dem Technischen Hilfwerk Köln ein.

 

Bereits der Ortsbeauftragte Heinz Bermel hat im Jahre 1971 einen Förderverein gegründet, der 1982 in den heutigen Helferverein umgewandelt wurde.

 

Die Jahre 1994/95 brachten große Veränderungen mit sich. Durch die Sparmaßnahmen des Bundes und durch die gewachsenen Ansprüche an das THW wurde ein Neukonzept nötig, das für den Ortsverband Köln-Porz einen erheblichen Abbau der ehrenamtlichen Helferschaft bedeutete. Vor der Realisierung des Neukonzeptes beherbergte der Ortsverband zwei Bergungszüge und einen Instandsetzungszug. Seit dem 01.01.1995 beherbergt der Ortsverband einen technischen Zug der aus der 1. und 2. Bergungsgruppe besteht, sowie eine Fachgruppe Infrastruktur. Als weitere Fachgruppe ist die Fachgruppe Führung/Kommunikation in den Mauern des OV's beherbergt.

 

1999 war für den Ortsverband noch einmal ein aufregendes Jahr. Erst kam der Umzug in das ehemalige GEW-Gebäude in der Bartholomäusstraße, der in voller Schönheit außerhalb der Dienste in zusätzlichen Stunden abgewickelt wurde. Dann kamen mitten in dem Umzug die Gipfeleinsätze. Der Umzug und die Gipfeleinsätze verlangten von allen Helfern und deren Angehörigen eine große Portion an Verständnis. Bei den Gipfeleinsätzen kristallisierte sich die strategische Position unseres OV's zum Flughafen Köln/Bonn wiedereinmal heraus. Es wurden zeitweise bis zu 350 Polizisten in den Räumlichkeiten des Ortsverbandes verpflegt, die hier zwischen ihren Sicherheitseinsätzen am Flughafen in Bereitschaft standen.

 

Die Entwicklungen im THW gingen auch am Ortsverband Köln-Porz nicht spurlos vorbei. Im Zuge des "Komponentenmodells" wurde 2004 die Fachgruppe Infrastruktur in eine Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen umgewandelt.